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Managing Site Group Alerts vs. Site Alerts: Was Sie darüber wissen sollten

Warum die meisten Alerts auf Site Group-Ebene (Unternehmen) erstellt werden und warum es oft mehr Site Group-Level Alerts als Site-spezifische Alerts gibt

Vor über 2 Wochen aktualisiert

Sie könnten auf Situationen stoßen, in denen es in Prewave mehr Site Group-Alerts als einzelne Site-Alerts gibt. Das liegt daran, wie Risikoinformationen:

  • erfasst,

  • referenziert,

  • und über die Prewave-Plattform verteilt werden.

Dieser Ansatz ist besonders relevant für große, globale Unternehmen (zum Beispiel 3M, etc.) und gewährleistet eine breite Risikosichtbarkeit, selbst wenn Details unklar sind – und stellt sicher, dass keine kritischen Ereignisse übersehen werden.

Warum sind die meisten Alerts auf Site Group-Ebene?

1. Monitoring auf Site Group-Ebene (Unternehmen)

Alle Alerts werden standardmäßig auf Site Group-Ebene (Unternehmen) erstellt. Dies gewährleistet die Risikoerfassung, selbst wenn der genaue Ort eines Vorfalls unklar ist.

  • Wenn Prewave das Ereignis einer spezifischen Einrichtung zuordnen kann, wird zusätzlich zum Site Group-Impact ein Direct Site Impact hinzugefügt.

  • Wenn keine spezifische Site identifiziert werden kann, bleibt nur der Site Group-Impact bestehen.

2. Markenimage und breitere Risikosichtbarkeit

Site Group-Alerts bieten einen Überblick über Risiken an allen Standorten eines Unternehmens und geben Sichtbarkeit darüber, was global zu wichtigen Risikothemen passiert. Viele Vorfälle (wie Insolvenz, rechtliche Probleme oder Arbeitspraktiken) betreffen die gesamte Marke oder juristische Person, nicht nur eine Site, was breitere Alerts für ein genaues Risikobewusstsein erforderlich macht.

3. Art der Medienberichterstattung

Die Mehrheit der öffentlichen Quellen nennt Unternehmen wie „3M“ oder „Foxconn“, anstatt spezifische Einrichtungen oder Werke. Infolgedessen löst Prewave Alerts auf Unternehmens- oder Site Group-Ebene aus, wenn die genaue Site nicht spezifiziert ist. Zum Beispiel beeinflusst ein Nachrichtenbericht über „Kinderarbeit bei Foxconn“ oder „Erdbeben mit Auswirkungen auf 3M“ die Wahrnehmung und Risiken für das gesamte Unternehmen, nicht nur für eine einzelne Site.

4. „Sicherheitsnetz“ für Risikoereignisse

Wenn Prewave ein Ereignis keiner präzisen Site zuordnen kann, nutzt es ein Sicherheitsnetz: Alle relevanten Vorfälle werden der Site Group zugewiesen, damit potenzielle Probleme nicht durch das Raster fallen.

Ohne Site Group-Alerts könnte ein großer Streik bei einem Lieferanten in Ihrem Dashboard fehlen, nur weil der Nachrichtenartikel keine Adresse oder keinen konkreten Ort genannt hat.


Beispiel: 3M Massenentlassungen

3M betreibt weltweit über 100 Produktionsstandorte, von denen viele in Prewave unter Site Groups zusammengefasst sind.

  • Wenn Massenentlassungen in einer spezifischen 3M-Einrichtung gemeldet werden, gibt Prewave zusätzlich zum Site Group-Alert einen Direct Site Alert (für diese Site) aus.

  • Wenn Entlassungen nur als „3M kündigt weltweiten Stellenabbau an“ gemeldet werden, ohne Bezug auf eine Einrichtung, gibt Prewave einen Site Group-Alert aus.

Angesichts der Größe von 3M ist der Großteil der Berichte auf Markenebene formuliert – daher übersteigen die Site Group-Alerts die Alerts auf Site-Ebene bei weitem.

Situation

Resultierender Alert-Typ

Grund

Bestätigte Massenentlassungen in einem spezifischen 3M-Werk

Site-Alert + Site Group

Genaue Site kann zugeordnet werden, aber Ereignis beeinflusst auch die Markenwahrnehmung

Medien berichten „3M kündigt Entlassungen an“ ohne Site-Details

Site Group Alert

Ereignis wird auf Markenebene gemeldet, keine spezifische Site identifiziert

Unternehmensweite Massenentlassung bei 3M gemeldet

Site Group Alert

Ereignis betrifft die juristische Person/alle Sites, nicht nur eine

Dies stellt sicher, dass ein Kunde, egal welche 3M-Site er überwacht, über alle Risikoereignisse informiert wird, die mit der breiteren Marke verbunden sind. Selbst wenn es den Medien oder Quellen an Spezifität mangelt.

Meistens können Sie sich Site Group-Alerts als kontextbezogenes Risiko (Lagebewusstsein) und Site-spezifische Alerts als operatives Risiko (sofortiges Handeln erforderlich) vorstellen.

Wie der Alert-Prozess funktioniert

  • Alle Monitoring-Vorgänge beginnen auf der Site Group-Ebene.

  • Wenn ein direkter Site-Match möglich ist, wird dem Site Group-Alert ein Direct Site Impact hinzugefügt.

  • Perspektiven Einstellungen bestimmen die Sichtbarkeit:

    • CompanyLevel aktiviert → zeigt immer den Site Group-Impact (Standard)

Dieser Prozess garantiert, dass:

  • Unternehmensweite Risiken (z. B. Insolvenz, Massenentlassungen, PR-Krisen) immer erfasst werden.

  • Site-spezifische Ereignisse (z. B. Feuer in einer benannten Einrichtung) sowohl auf Site- als auch auf Group-Ebene reflektiert werden.

  • Unklare Berichte dennoch Site Group-Alerts auslösen und so eine breite Erfassung gewährleisten.

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